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Papierpresse sorgt für Platzersparnis
Wie die SCHNEIDER Elektronik GmbH mit zwei vertikalen Ballenpressen Raum, Zeit und Kosten einspart.
In nahezu jedem Unternehmen fallen Kartonagen, Verpackungen, Folien und weitere Materialien zum Entsorgen an. Bis dahin bleibt der teure Lagerplatz mit Abfällen blockiert. So war es auch bei der SCHNEIDER Elektronik GmbH, die jetzt dank zweier vertikaler Ballenpressen von HSM von einer enormen Zeit- und Platzersparnis profitiert.
Seit über 60 Jahren ist die SCHNEIDER Elektronik GmbH am Markt etabliert. Und seit über 25 Jahren entwickelt der Mittelständler Produkte für saubere und sichere Luft im Bereich der Laborlüftungstechnik. Ursprünglich aus einem Familienunternehmen erwachsen, gehört das Unternehmen heute mit über 80 Mitarbeitern der SCHAKO Group an.
Geregelte Abläufe, definierte Rollen, klare Befugnisse und optimierte Prozesse werden bei SCHNEIDER Elektronik gelebt. Das bestätigt auch die DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung als wichtiger Wegweiser für Qualität. Das Thema Nachhaltigkeit liegt dem Unternehmen genauso am Herzen, denn nur so lassen sich Ressourcen für zukünftige Generationen bewahren. Schon bei der Entwicklung der eigenen Produkte liegt der Fokus darauf, dass diese zur Energieeffizienz in Laborräumen beitragen. Und bei der Reduktion von Entsorgungskosten steht die Wirtschaftlichkeit immer wieder auf dem Prüfstand.

"Mit den beiden Ballenpressen von HSM haben wir unser Abfallvolumen massiv reduziert. Die gepressten Ballen benötigen deutlich weniger Platz als der ungepresste Abfall. Dadurch werden zum einen unsere Umleer-Container seltener getauscht. Zum anderen kann der Papierabfall als sortenrein gesondert abgeholt und in einer besseren Qualität dem Recyclingprozess wieder zugeführt werden. Das spart nicht nur bares Geld, sondern dient vor allem unserer Unternehmensphilosophie, in der Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt."
Roland Kalisch, Produktionsleiter, Hans SCHNEIDER Elektronik GmbH
Herausforderung: Platzmangel
Durch das permanente Zwischenlagern von Kartonagen und Papier herrschte vor allem in der Produktion akuter Platzmangel. Da der Papiercontainer im Innenhof viel Raum beanspruchte und schnell gefüllt war, platzte auch dieser Bereich aus allen Nähten. So war eine Lösung gefragt, die das Abfallvolumen massiv reduziert. Da HSM bereits durch eine persönliche Empfehlung gut im Rennen lag, konnte sich der Hersteller hochwertiger Ballenpressen im Auswahlprozess durchsetzen. Nach der ersten Anfrage im Februar 2020 und einer kleinen Verzögerung durch interne Bauarbeiten war es dann soweit: Seit September des gleichen Jahres verpackt die HSM V-Press 818 plus pro den Papierabfall zu platzsparenden Ballen. Ein Kernvorteil, von dem SCHNEIDER Elektronik dank der gebraucht erworbenen und zeitgleich in Betrieb genommenen vertikalen Ballenpresse HSM V-Press 605 auch in puncto Kunststoff profitiert. Dabei sind beide Pressen genauso kompakt wie leicht zu bedienen.
Jetzt presst die HSM V-Press 818 plus pro Papier, Kartonagen, Schachteln und Prospekte auf ein minimales Volumen ein, während die Kunststoffpresse Verpackungen, leere Folien und Plastiktüten zu kompakten Ballen formt. Pro Jahr werden es voraussichtlich 24 Paletten mit Papierballen sein, die gesondert abgeholt werden. Beim Kunststoff kommt ungefähr alle sechs Wochen ein Ballen zusammen, was rund neun Ballen im Jahr entspricht. Da diese jedoch nicht sortenrein sind, entsorgt SCHNEIDER Elektronik sie über den Gewerbeabfall. Das Ausgangsmaterial stammt aus Warenanlieferungen, der Verwaltung und aus der eigenen Produktion. Laufend wird es in die Ballenpressen hineingegeben. Der reine Zeitaufwand das Abbinden und Auswerfen eines Ballens liegt dann bei gerade mal 15 Minuten.

Abfallvolumen wirtschaftlich reduziert
So kann die SCHNEIDER Elektronik GmbH das Volumen von Kartonagen, Papier, Folien und Verpackungen effektiv reduzieren. Zum Befüllen der Pressen wird die obere Hälfte der Türe einfach nach rechts aufgeschwenkt bzw. nach unten geschoben. Dank dem gegenläufigen Gewinde sorgt der Handrad-Türverschluss für schnelles Öffnen und Schließen. Der Pressvorgang startet dann automatisch. Über die Folientastatur mit grafikfähigem Text-Display können die Mitarbeiter die Pressen komfortabel bedienen. Und um die Anzahl der Befüllvorgänge noch zu reduzieren, optimieren spezielle Rückhaltekrallen die Verdichtung des Pressmaterials.
Die Anschaffung und Inbetriebnahme der neuen Ballenpresse verliefen problemlos. Von beiden HSM Ballenpressen ist die SCHNEIDER GmbH voll überzeugt, wie auch Produktionsleiter Roland Kalisch zu berichten weiß: „Da die Ballen deutlich weniger Platz als zuvor benötigen, haben wir unser Abfallvolumen massiv reduziert. Unsere Umleercontainer werden jetzt deutlich seltener getauscht, der sortenreine Papierabfall kann gesondert abgeholt und in einer besseren Qualität dem Recyclingprozess wieder zugeführt werden.“
Weil die Pressen leicht zu bedienen sind, empfinden auch die Mitarbeiter das Handling nicht als zusätzliche Mehrarbeit. Zudem blieb auch der zuerst befürchtete unangenehme Geruch beim Pressen des Kunststoffs aus, da dieser bei der SCHNEIDER Elektronik GmbH stets sauber ist. Alles in allem ein überzeugendes Ergebnis, wie auch Roland Kalisch es nochmals auf den Punkt bringt: „Durch das Pressen sparen wir nicht nur bares Geld, sondern stützen vor allem unsere Unternehmensphilosophie, in der Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt.“
Enorme Zeit- und Platzersparnis
So profi tiert SCHNEIDER Elektronik vom verringerten Volumen seiner Abfallberge. Das Unternehmen spart wertvollen Platz und durch den vereinfachten Entsorgungsprozess ist auch der Zeitgewinn enorm. Zudem erzeugt der Mittelständler mit den sortenreinen Papierballen einen Sekundär-Rohstoff , der sich wieder in den Recycling-Kreislauf eingliedert. Neben den erfolgreich eingeführten Vertikalballenpressen hat es die SCHNEIDER Elektronik GmbH geschätzt, dass ein kompetenter Mitarbeiter von HSM bei allen Fragen persönlich zur Verfügung stand. Und falls Komplikationen auftreten sollten, ist klar, dass das Serviceteam von HSM sich umgehend kümmert.
04/2021





