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Nachhaltigkeit durch PET-Recycling
Jedes Jahr werden weltweit rund 350 Millionen Tonnen an Plastik produziert. Das entspricht ungefähr dem Zehnfachen der Plastikproduktion von vor 50 Jahren. Es ist also nur logisch, dass die Notwendigkeit hoher Recyclingquoten und verbesserter Müllverwertungssysteme ebenso zunehmen sollte. Laut der Europäischen Union sind mehr als 80% des Mülls, der in die Meere gelangt, Kunststoffe, was einen erheblichen Schaden für Tier- und Umwelt bedeutet.
Um dies zu verhindern, hat die EU sowohl das Verbot von manchen Einwegprodukten aus Plastik als auch weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Kunststoffabfällen erlassen.
Aber nicht nur die EU handelt – In Deutschland ist ab dem Jahr 2022 der Verkauf von Plastiktüten in Supermärkten verboten. Ausgenommen hiervon sind lediglich besonders stabile Mehrwegtüten sowie Plastiksäckchen für Obst und Gemüse.
Auch unabhängig von den Maßnahmen der EU oder einzelner Länder, haben die Themen Nachhaltigkeit und PET-Recycling sowohl bei Unternehmen als auch den Konsumenten in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung zugenommen. Vor allem das PET-Flaschen-Recycling liegt im Fokus der Konsumenten. Da Getränke vermehrt “on the go“ konsumiert werden, wird der Anteil an PET-Einwegflaschen künftig weiter steigen.
Das Mehrwegsystem spielt beim Thema Nachhaltigkeit bereits eine große Rolle. Durch das erfolgreiche Pfandsystem, das bereits in einigen europäischen Ländern gilt, können Mehrwegartikel immer wieder genutzt werden. Dadurch verringert sich der Anteil an neu zu produzierenden Artikeln.
Aber nicht nur das Mehrwegsystem, auch das Einwegsystem trägt durch das PET-Recycling bereits zur Nachhaltigkeit bei.
Dass in das Thema Nachhaltigkeit und PET-Recycling investiert wird, hängt auch mit der steigenden Nachfrage der Kunden nach nachhaltigen Einweglösungen zusammen. Außerdem hat die EU mit ihrem Verbot von Einwegplastikartikeln sowie mit der vorgegebenen Sammelquote von PET-Flaschen als auch der Vorgabe des Rezyklatanteils in PET-Flaschen den Unternehmen klare Regelungen gesetzt, die es beim Thema Plastik-Recycling einzuhalten gilt.
Vor allem durch die EU-Vorgabe, dass PET-Flaschen ab 2026 zu mindestens 25 % aus recyceltem Kunststoff bestehen müssen, gilt sortenreines PET (Rezyklat) als wertvolles Gut, als wertvoller Rohstoff im Wertstoffkreislauf.
Durch verschiedene PET-Recyclingmöglichkeiten werden die PET-Flaschen zu Granulat verarbeitet. Dieses Granulat wird zum einen zur Herstellung neuer PET-Flaschen aber auch zur Herstellung andere Produkte wie bspw. Textilien, Folien oder auch Verpackungen verwendet. Dadurch entstehen aus Einweg-PET-Flaschen neue Produkte und der Anteil an neu produziertem Plastik sinkt.
Immer mehr Unternehmen entwickeln Lösungen zum effizienten PET-Recycling, um sowohl die gesetzlichen Regelungen zu erfüllen, als auch die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz zu verbessern. So bestehen neue PET-Flaschen bereits heute teilweise bis zu 100 % aus Rezyklaten und werden somit zu 100 % aus wiederverwendetem Plastik hergestellt. Dadurch soll das Ziel, weniger Plastik zu erzeugen und die Umweltverschmutzung deutlich zu reduzieren, langfristig erreicht werden.
Wiederverwendung von PET-Flaschen


